Unser PAT-Garten

Direkt auf dem Prüfeninger Autobahntunnel – daher der Name PAT – entstand 2017, durch Transition Regensburg initiert, eine Stadtoase für Naturliebhaber:innen, Hobbygärtner:innen und all jene, die sich für eine offene Begegnungsstätte begeistern können. Der Garten lädt Jung und Alt dazu ein, dort zu verweilen und sich die heranwachsenden Pflanzen und Blüten anzusehen (hier geht’s zur Karte).

Teilnehmen kann jede:r, der/die sich für den Aufbau von Hochbeeten sowie die Anzucht und  Pflege von Gemüse interessiert. Für jedes Hochbeet werden Beetpatenschaften jeweils für ein Jahr gegen einen geringen Beitrag vergeben, sodass die Pat:innen für den Inhalt und die Pflege der Beete verantwortlich sind.

Unsere monatlichen Treffen finden in geraden Monaten am ersten Mittwoch des Monats und an ungeraden Monaten am ersten Montag des Monats im PAT-Garten statt. Die Uhrzeit richtet sich nach der Jahreszeit (ca. 18:30 Uhr). Jede:r kann dazukommen und unsere Gemeinschaft und Beete genießen.

Dieses Jahr sind bereits alle Beete vergeben. Wer sich informieren möchte oder sich in die Warteliste eintragen lassen möchte, kann sich gerne per E-Mail unter pat-garten(at)transition-regensburg.de an uns wenden.

DANKE sagen wir unseren Unterstüzer:innen:

Logo der AnstiftungDurch die Stiftung Anstiftung konnten wir unsere Bewässerungsanlage
und einen Teil unserer Beete finanzieren.

Logo der Rewag

Die REWAG stellt uns dankenswerter Weise jedes Jahr ein Standrohr
und Wasser zur Verfügung.

 


Aktuelles

Schmetterling auf TagetesJuni 2022

„Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten ist: Zeit, Zuwendung und Raum.“ Das Zitat stammt von Dieter Kienast (Schweizer Landschaftsarchitekt; Abgedruckt in „Der neue Tag“ am 09.06.22) und das kann man einfach mal so stehen lassen – finde ich.

 


April 2022

Unser PAT-Garten war im Fernsehen! Der Hochbeetgarten diente dem Team der Sendung „Unkraut“ des BR als Kulisse. Die Folge drehte sich um die Frage „Brauchen wir eine Ernährungswende?“ und zeigte einige Beiträge von Expert:innen über lokale und pflanzliche Ernährung. Da passt der PAT-Garten als Bezug natürlich hervorragend. Etwa ab Sendeminute 27′ gibt es noch einen weiteren Einblick in die Arbeit von Transition-Regensburg: Die Gruppe der Food Coop wird zu ihrer Initative interviewt.

Die Sendung ist aktuell in der Mediathek verfügbar und kann hier angesehen werden.


März 2022

In den Beeten sprießen langsam aber sicher die neuen Gemüsepflänzen und auch die Gärtner:innen werden aktiv. Alle unsere Beete – mittlerweile sind es 22 Beete mit Patenschaft und 8 Gemeinschaftsbeete – sind vergeben.

 

 


PAT-Gartenhaus mit Spenderschildern

Juli 2021

Seit Juli gibt es an einer Wand unseres Schuppens einen neuen Bereich: Hier hängen die Namen der Organisationen und Firmen, die den PAT-Garten unterstützen.

Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, ohne die unser Garten nicht möglich wäre.

 

 


Teich im PAT-Garten

Mai 2021

Unser Teich mit (bald) begrüntem Steinhügel soll die natürliche Abfolge der Arten im Garten beschleunigen. Dabei bleibt es vollkommen offen, welche Arten sich am Ende dort ansiedeln. Wir siedeln nämlich nicht aktiv Tiere an, sondern machen ihnen mit dem Teich lediglich ein Angebot. Wir machen ihnen den Garten im wahrsten Sinne des Wortes noch schmackhafter. Auf dem Wasser ist tatsächlich bereits ein Wasserläufer gesichtet worden. Einer Libelle, die auf einem Grashalm am Teichufer sitzt, könnte dieser als Nahrung dienen. Die Libelle wiederum könnte eine willkommene Beute für Kröten sein, die sich gleichzeitig im kühlen Nass sehr wohl fühlen. Auch Vögel können rund um den Teich auf Insektenjagd gehen oder dort einfach ihren Durst stillen. Der Hügel neben dem Teich ist nach Süden ausgerichtet, sodass sich die Steine darauf in der Sonne aufheizen. Eidechsen könnten die Steine als Sonnenbank dienen oder sie Weinbergschnecken als Kalkquelle nutzen. Beide fressen übrigens gerne die Eier der Nacktschnecken, die in unserem Garten etwas zu zahlreich sind und sich an unserem Gemüse zu schaffen machen.

Gießkanne mit Transitionlogo

April 2021

Wo kommt eigentlich unser Wasser her? Pflanzen brauchen neben ausreichend Licht und Nährstoffen auch Wasser – vor allem im Sommer. Je nachdem was im Beet wächst, müssen in den besonders heißen Tagen des Jahres täglich mehrere Gießkannen voll vergossen werden. Damit wir das Wasser nicht den teilweise recht langen Weg zum Garten tragen müssen, befinden sich in unserem Schuppen zwei große Kanister. Hier passen bis zu 2000 Liter hinein. Die Kanister befüllen wir bei Bedarf mit einem Standrohr der REWAG und einem Feuerwehrschlauch aus einem Wasseranschluss in der Nähe.

 


Februar 2021

Um nachhaltig im Kreislauf zu wirtschaften, können wir von den meisten Gemüsesorten und (Wild-)Blumen Saatgut gewinnen und im nächsten Jahr daraus wieder neue Pflanzen heranziehen. Da so langsam die Zeit für die Aussaat ins Beet oder die Anzucht auf der Fensterbank beginnt, es mit Treffen in den Gärten aktuell schwierig ist, haben fleißige Hände eine Online-Samentauschbörse eingerichtet. Hier können Samen und Stecklinge von Akelei, Amaranth, Azur-Kohlrabi bis Ambrosia-Erbse verschenkt oder getauscht werden.

Um daran teilzuhaben, müsst ihr euch auf wechange.de registrieren und die Gruppe „Samentausch Transition Regensburg“ suchen. Dann könnt ihr bereits alle Gesuche und Gebote sehen und die jeweiligen Personen über eine Nachricht kontaktieren, um einen Treffpunkt auszumachen. Wenn ihr selbst Anzeigen einstellen möchtet, müsst ihr der Gruppe mit einem Klick beitreten.

Wichtig ist, dass die Samen von gesunden Pflanzen gewählt wurden, die Samen an der Pflanze zur vollen Reife kommen konnten und sie trocken gelagert werden.

Viel Spaß beim Tauschen und Pflanzen!


Februar 2021

Der Start in die neue Gartensaison mit unserem ersten offiziellen Treffen ist dieses Jahr sehr ungewohnt: Alle am Garten Interessierten sitzen im Warmen auf der Couch und blicken auf den Computer oder das Handy – niemand steht ins Gespräch vertieft um die Hochbeete im Garten herum, schmiedet gemeinsam Pflanzpläne und versucht mit Bewegungen den kühlen Temperaturen zu trotzen…

Ungewohnt, aber höchst erfreulich! Mehr als 30 interessierte Gärtner:innen kamen zum digitalen Treffen am 01.02.2021, um mehr über das Projekt zu erfahren. Damit finden alle Hochbeete alte oder neue Pat:innen, die den Garten in den kommenden Monaten wieder zum Blühen bringen werden.


Oktober 2020

Im Herbst haben wir alle Beete mit Gründüngung oder einer Laubschicht winterfest gemacht.
Durch die Unterstützung der Anstiftung konnten wir außerdem einige Hochbeete renovieren und drei sogar neu bauen!
Nun ist bis zu umserem ersten Treffen am 01.02.2021 Winterruhe angesagt.

 

 


September 2020

Wenn Ihr Lust habt, im nächsten Jahr auch ein Hochbeet zu bewirtschaften seid ihr zu unserem nächsten Treffen am 05.10.2020 um 17.30 Uhr alle herzlich in den Garten eingeladen! Ihr könnt euch über unseren Hochbeetgarten informieren, mit uns über lokale, nachhaltige Ernährung sprechen und die Gärnter*innen kennlernen.
Bitte bringt zur Sicherheit eine Mund-Nasen-Bedeckung mit und haltet im Garten ausreichend Abstand. Wir freuen uns auf euch!

 


August 2020

Das neue Jahr fühlt sich für uns noch so weit weg an, aber im Garten müssen wir spätestens jetzt schon an die nächste Saison denken. Einige der schönsten Früchte lassen wir so lange hängen, bis die Samen darin reif sind. Anschließend trocknen wir sie und bewahren sie an einem kühlen, dunklen Ort auf. Im nächsten Frühjahr werden dann aus den gesammelten Samenschätzen wieder große Pflanzen, die neue Früchte tragen. Auf dem Bild könnt ihr Borlottibohnen (links), Samen von Tagetes (oben) und Kornrade (unten) sehen.

 


Juli 2020

Vielleicht haben es einige von euch schon erspäht: In unserem Garten hängt ein neues Plakat!
Zum einen möchten wir uns als PAT-Garten allen Vorbeischlendernden vorstellen. Es gibt Informationen zum Garten und einen Verweis auf unsere Homepage. Zum anderen wollen wir aber auch darauf hinweisen, dass das Ernten nur mit Beetpatenschaft erlaubt ist. Denn in den vergangen Wochen wurden uns leider ganze Pflanzen oder reife Früchte entwendet, die wir mit viel Liebe, Zeit und Geduld gepflegt haben.

 


April 2020

So langsam beginnt unsere Gartensaison. Für unsere Gruppe etwas anders als gedacht, denn gemütliche Treffen und gemeinsames Gärtnern müssen zu unserem Schutz vor einer Ansteckung zunächst noch warten.
In der Natur geht alles seinen gewohnten Gang. Unser Bohnenkraut im gemeinschaftlichen Kräuterbeet blüht zum Beispiel als eine der ersten Pflanzen und zieht damit viele verschiedene Bienenarten an.

 


September 2019

Mit vereinten Kräften haben wir in diesem Monat zwei neue Hochbeete aus Paletten gebaut. Neben unzähligen Ästen ist auch eine dicke Schicht aus Blättern darin. Sie zersetzen sich mit der Zeit, sodass Wärme und Nährstoffe an die Erde darüber abgegeben werden. Pro Beet mussten außerdem rund zehn Schubkarren Erde herangeschafft und eingefüllt werden.
Danke an alle helfenden Hände!