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Umweltpreis 2014 der Stadt Regensburg für Transition Regensburg

Das Engagement der Bürgerbewegung Transition Regensburg wurde vom Oberbürgermeister Joachim Wolbergs im Rahmen der Umweltpreisverleihung 2014 geehrt. Wolbergs würdigte unseren Einsatz für eine klima,- umweltfreundliche, enkeltaugliche und postfossile Stadt als Teil einer weltweiten Bürgerbewegung. Die vielen ehrenamtlich Aktiven setzten sich mit Kopf, Herz und Hand für einen Wandel ein. Neben den Urban Gardening Projekten, wurde auch der Umsonstladen, die Küche für Alle und unsere Lebensmittelkooperative als sichtbarer Beitrag für den Umweltschutz hervorgehoben. Der Ehrenpreis wurde stellvertretend für Transition Regensburg von Birgit Vogel und Robert Eder entgegengenommen

Umweltpreis 2014 der Stadt Regensburg für Transition Regensburg

Lernen wir uns kennen … „Wer ist Dein/e HeldIn?“ … „Was ist Dein regionales Leibgericht?“ … Peak Oil, Klimawandel, Ressourcen, innere und äußere Transition-Aspekte, Pop Corn, Inklusivität, Bewusstseinsbildung, Vision einer positiven Zukunft, Resilience Thinking, Aktionsplan, World Cafe, fishbowl, regionale Wirtschaft, …

Im Juli 2012, auf dem Höllbachhof, begegneten sich ein paar Leute, die einem Ruf folgten, sich zusammen fanden, etwas Neues beginnen wollten:

„…ich bin fasziniert, wie wir diese Prinzipien auf ganze Städte und Regionen anwenden und insbesondere darüber, wie wir Transition in einer Weise entwerfen, so dass Menschen dies als eine gemeinsame Reise, ein kollektives Abenteuer, als etwas Positives annehmen ….“ (Rob Hopkins, Begründer der Transition-Bewegung)

Damals, während dieser Visionsreisen auf dem Höllbachhof, erträumte die kleine Gruppe eine neue Welt, eine neue Stadt, eine gewandeltes Regensburg. Sie visionierte Gärten, autofreie Straßen – da waren nun Rollschuhbahnen und Bürgertreffs, sie erträumte eine neue Art des Zusammenlebens, echte Gemeinschaft; sie reiste in Gedanken in das Regensburg 2050 und erzählte einander, was sie sah und fühlte.

Da wurden Ängste und Sorgen geteilt – und erträumt, wie sich die Welt und das Leben auf ihr besser anfühlen könnte; wie man all dem, was ist und sein wird, begegnen kann, um es zu gestalten und nicht einfach zu ertragen. Die Gruppe reiste in die Zukunft und wieder zurück und besprach – zwischen den Zeiten, zwischen den Welten – wie man aus Kraft und Wohlstand heraus nachhaltig die Welt verändern kann, bevor der Karren an der Wand steht und die Not einen zwingt.

Sie erfuhren, dass 10 % der Mitglieder einer Gesellschaft genügen, um ein bestehendes System zum Kippen zu bringen. Sie waren Wenige und träumten davon, Viele zu erreichen!

Das war die Motivation: in Freude und im Hier und Jetzt Dinge zum Positiven zu wenden und eine Welt zu erschaffen (ja, eine Welt!), die gewandelt ist und anderen Gesetzen gehorcht als den Zwängen von Wirtschaftskreisläufen. Und sie wollten das Tun feiern! So oft es nur geht: FEIERN!

Mittlerweile sind wir Viele – so Viele, dass man die vielen Blätter dieser damals so zarten, jungen Pflanze kaum mehr überblicken kann. Und genau das macht uns so stark! Helena Norberg-Hodge sagte 1986: „Versucht nicht, alles als Einzelindividuen zu machen. Versucht, eine echte Gemeinschaft zu schaffen, wo man mit anderen eine neue Kultur aufbaut. Die Tragödie ist, dass diese Konsumgesellschaft uns alle in kleine Ecken treibt. Und wir müssen versuchen, wieder zusammen zu kommen … als eine Gruppe, die eine echte Unterstützung sein kann …, das bedeutet, wenn ich krank bin, dass man mir Essen bringen kann … eine Solidarität, die nicht (nur) über das Internet geht, sondern wo man sich wirklich umarmen und helfen kann, wenn man es braucht.“